Die Urogynäkologie ist der jüngste Zweig der Gynäkologie, der sich mit Lage- und Funktionsstörungen der Organe des kleinen Beckens und des Beckenbodens befasst, die oft die Lebensqualität von Frauen erheblich beeinträchtigen.
Das häufigste urogynäkologische Problem ist der Harnverlust, gefolgt von einer überaktiven Blase und dem Vorfall von Organen des kleinen Beckens (Blase, Gebärmutter, Darm). Zur Urogynäkologie gehört auch die physiotherapeutische Behandlung, mit der wir die Stärke der Beckenbodenmuskulatur verbessern, eine überaktive Blase beruhigen und auch chronische Schmerzen im kleinen Becken lindern können.
Urogynäkologische Untersuchung
Die urogynäkologische Untersuchung mit Ultraschall ist für Patientinnen mit Funktionsstörungen der Beckenbodenmuskulatur bestimmt…
Schmerzambulanz
Die Schmerzambulanz ist für Frauen mit plötzlich auftretenden (akuten) oder chronischen Schmerzen bestimmt, die …
Harninkontinenz
Harnverlust bzw. Harninkontinenz bedeutet unwillkürlichen Harnverlust bei körperlicher und physischer Aktivität…
Uterusprolaps
Von einem Prolaps bzw. Gebärmuttervorfall sprechen wir, wenn aufgrund von geschwächtem Bindegewebe und Beckenbodenmuskulatur die Gebärmutter absinkt…
Zystozele
Der Begriff Zystozele bedeutet ein Absinken bzw. einen Vorfall der Blase und ist eine sehr häufige Störung bei Frauen, die vaginal entbunden haben, oft aber auch…
Rektozele
Eine Rektozele bedeutet eine Ausbuchtung eines Teils der Rektumwand in Richtung Vagina. Es handelt sich um eine Ausstülpung des Rektums in die Vagina, die aufgrund von … entsteht.
Enterozele
Die Entstehung einer Enterozele bzw. eines Scheidenstumpfprolapses tritt am häufigsten nach einer Gebärmutterentfernung durch die Vagina oder über die Bauchwand auf.
Chronische Beckenschmerzen
Chronische Schmerzen im kleinen Becken und im unteren Rücken sind solche, die mindestens sechs Monate andauern und können erheblich …